| Hong Kong und Südchina 2009 |
| Geschrieben von: party-artie.com |
| Freitag, den 15. Januar 2010 um 09:09 Uhr |
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oder Map Reisedauer: 21 Tage
Reiseplan:
01. August 2009: Abflug Frankfurt nach Hong Kong via Shanghai. 02. August 2009: Ankunft Hong Kong 03. August 2009: Hong Kong. Kowloon Park, Tsim Sha Tsui 04. August 2009: Macau. Fishermanns Warft, St. Pauls Church 05. August 2009: Hong Kong. Ocean Park, Aberdeen Harbour 06. August 2009: Hong Kong nach Guangzhou Provinz Guangdong 07. August 2009: Guangzhou. Orchideengarten. Guangzhou nach Guilin Provinz Guangxi 08. – 10. August 2009: Guilin. Elefantenrüsselberg, Schilfrohrflötenhöhle, Fuboshan, Shanhu-See 11. August 2009: Flußfahrt auf dem Li River von Guilin nach Yangshou. Western Street, Impression Sanjie Liu (Theateraufführung auf dem Li River) 12. – 13. August 2009: Yangshou. Bamboo Rafting, Moon Water Cave, Moon Hill 14. August 2009: Yangshou nach Longsheng über Guilin. Bauernmarkt in Longsheng 15. August 2009: Drachenknochen-Reisterassen bei Longsheng. Longsheng – Guilin – Nanning –Beihai 16 – 18. August 2009: Beihai. Seafood Island, Underwater World, Weizhou Island, Silver Beach. Beihai – Guangzhou – Hong Kong 19. August 2009: Hong Kong. Mong Kog 20. August 2009: Rückflug Hong Kong nach Frankfurt via Shanghai 21. August 2009: Ankunft Frankfurt China das Reich der Mitte…ein faszinierendes und vielseitiges Land. Ein Land dessen Kultur und Geschichte mich schon immer begeistert hat. Der Entschluss nach China zu reisen war also schnell gefasst.Zuerst musste die Frage geklärt werden in welche Region Chinas mich meine Reise führen sollte. China ist ein riesiges Land und es ist unmöglich in den 3 Wochen die mir zur Verfügung standen das ganze Land zu bereisen. Besonders interessiert war ich an der imposanten Landschaft in Süd China mit ihren üppigen Reisfeldern und den Flüssen, die sich durch die bekannten Karstberge schlängeln. So entschied ich mich die Provinz Guangxi zu bereisen. Neben diesen Naturschönheiten wollte ich auf meiner Reise unbedingt auch eine große Metropole besuchen. Meine Wahl fiel auf Hong Kong da es ein guter Ausgangspunkt war um schnell ins echte Süd China vorzustoßen. Die Frage ob es eine geführte Rundreise oder eine Reise auf eigene Faust werden sollte war schnell geklärt. Ich wollte nicht an irgendwelche straffen Zeitpläne gebunden sein sondern meine Reise individuell vor Ort gestallten. Eine grobe Planung im Voraus war aber dennoch erforderlich in der ich die verschiedenen Orte der Provinz Guangxi festgelegt habe, die ich unbedingt besuchen wollte. Die einzigen Buchungen im Voraus waren der Flug und mein Hotel für die ersten Tage in Hong Kong. Der Restliche Verlauf der Reise wurde stets vor Ort bewältigt, was dank des Lonely Planet Reiseführers auch wunderbar geklappt hat. Mein Ziel war also festgelegt und die Vorfreude groß, ein wenig Aufregung war auch dabei da es meine erste Reise alleine war und dann gleich in eine so fremde Kultur wie China. Bis zum Start meines Trips lag jedoch noch mehr als ein Jahr in der ich mich gut auf meine Reise vorbereiten konnte, dazu zählte unter anderem ein Chinesisch Sprachkurs auf der Volkshochschule in dem man die Basics der Sprache Mandarin (die Amtssprache der Chinesen) kennenlernte. Vor allem die Aussprache einzelner Wörter in den verschiedenen Tonlagen war sehr interessant. Man konnte nach diesem Kurs zwar keine Gespräche mit Chinesen führen aber es war immer ein tolles Erfolgserlebnis wenn man das ein oder andere Wort verstand oder die Einheimischen wenigstens auf Chinesisch begrüßen konnte. Auch wenn man nur einige Worte sprechen konnte wurde man von den Chinesen überschwänglich gelobt wie gut doch die Aussprache sei und das man genauso sprechen würde wie ein Einheimischer. Ja die Chinesen teilen gerne Lob aus auch wenn es nicht unbedingt der Wahrheit entspricht. Neben dem Sprachkurs musste auch noch die Reiseausrüstung zusammengestellt werden. Ich entschied mich für einen mittelgroßen Reiserucksack und einem kleinen Tagesrucksack in denen ich so wenig Gepäck wie möglich transportieren wollte. Im Endeffekt hab ich jedoch weitaus mehr Zeug mit mir rumgeschleppt als ich in Wirklichkeit benötigt habe. Den Flug und das Hotel in Hong Kong habe ich Last Minute gebucht, und vor allem mit dem Flug der ca. 650€ gekostet hat ein Schnäppchen gemacht. Der Tag der Abreise rückte immer näher und die Spannung stieg. Alle Vorbereitungen waren getroffen und ich konnte es kaum mehr abwarten im Flugzeug zu sitzen. Tag 1: Goodbye Deutschland
Es war endlich so weit nun trennten mich “nur“ noch 13 Stunden Flugzeit von meinem ersten Ziel…Hong Kong. Nach 10 Stunden landete das Flugzeug bei starkem Regen in Shanghai wo bereits die nächste Maschine Richtung Hong Kong wartete. Zwei Stunden später waren wir im Landeanflug auf den Hong Kong Airport bei strahlendem Sonnenschein. Der Blick vom Flugzeug auf die Wolkenkratzer von Hong Kong Island und den vielen kleinen vorgelagerten Inseln war schon atemberaubend. Ein wirklich gelungener Start der Reise. Beim Aussteigen aus dem Flugzeug ging es mir so als ob ich gegen eine Wand laufen würde. Diese drückende Hitze bei der hohen Luftfeuchtigkeit war für mich neu und wie sich herausstellte war dieser Tag auch noch der bisher heißeste Tag des Jahres in Hong Kong. Vom Flughafen ging es dann mit dem Airport Express Train direkt nach Kowloon wo ich ein Taxi zu meinem Hotel nahm. Die Aussicht aus meinem recht kleinen Zimmer war gigantisch. Man hatte einen direkten Blick auf den Kowloon Park, den Hafen von Tsim Sha Tsui und die Skyline auf Hong Kong Island. So schön dieser Ausblick auch war, musste ich mich erst einige Stunden aufs Ohr hauen da mich der lange Flug und der Zeitunterschied doch schon etwas mitgenommen hatten. Am Abend hatte ich mich von den Strapazen weitgehend erholt und macht mich auf um meine Umgebung zu erkunden. Nur wenige Gehminuten von meinem Hotel entfernt liegt die Nathan Road. Eine Straße in der sich ein Geschäft auf das nächste drängt und wo die Leuchtreklame die Nacht zum Tage macht. Bis spät am Abend schlenderte ich durch die Straßen und war schlichtweg beeindruckt von diesen Menschenmassen, den unbekannten Gerüchen und den unzähligen Geschäften, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Zurück im Hotelzimmer erwartete mich ein fantastischer Ausblick auf die beleuchtete Skyline Hong Kong‘s bei Nacht, die noch beeindruckender ist als am Tag. Tag 2: Kowloon Park und der Pier von Tsim Sha Tsui
Nach einem erholsamen Schlaf führte mich mein erstes Ziel zum nahegelegenen Kowloon Park. Es war sehr interessant den alten Menschen bei Ihren morgendlichen Tai Chie Übungen zu zuschauen, vor allem war es erstaunlich wie sie bei dieser beinah unerträglichen Hitze doch so sportlich aktiv waren. Der Kowloon Park ist wirklich eine Oase umgeben von Wolkenkratzern im Herzen Kowloons. Nach einem stärkendem Mittagessen in einem Restaurant auf der Nathan Road in dem die Gäste schon auf der Straße angelockt werden und im Akkord abgefertigt werden ging es weiter zum Pier in Tsim Sha Tsui. Hier befindet sich auch der Fähren Hafen zu Hong Kong Island. Vom Pier in Tsim Sha Tsui hat man einen Wahnsinns Blick auf Hong Kong Island mit seinen gigantischen Wolkenkratzern und dem Regen Treiben im Hafenbecken. Ich konnte mich an diesen Ausblick nicht satt sehen und bin stundenlang am Pier entlanggelaufen wo sich auch die Avenue of Stars befindet. Hier werden, ähnlich wie beim Walk of Fame in Hollywood, die größten Stars Chinas auf der Straße verewigt. Mein Spaziergang wurde von einem plötzlich eintretenden Wolkenbruch unterbrochen und ich flüchtete in das am Pier gelegene Astronomie und Raumfahrt Museum. Pünktlich zur täglich stattfindenden Light Show über der Skyline von Hong Kong hörte es auf zu regnen. Jeden Abend ab 20 Uhr werden auf den Dächern der Wolkenkratzer Halogenspots in den verschiedensten Farben eingeschalten und eine imposante Light Show veranstaltet. Ein genialer Anblick der unzähligen Menschen an den Pier lockt. ![]() ![]() ![]() Tag 3: Macau
Am dritten Tag ging es nach Macau, zur Abwechslung nicht alleine sondern mit einer Freundin aus Hong Kong. Der Morgen war ziemlich verregnet…ein Vorzeichen auf den Taifun der Richtung Hong Kong zog. Mit der Turbo Jet Fähre, die ihrem Namen alle Ehre macht, waren wir nach ca. 2 Stunden auf Macau. Das erste Ziel war Fishermans Warft das in unmittelbarer Nähe zum Fähren Terminal liegt. Fishermans Warft ist eine Art Vergnügungs- und Themenpark in dem verschiedenste Bauwerke wie ein Vulkan und ein Inka Tempel den Besucher auf eine kulturelle Weltreise schicken soll. Aufgrund des schlechten Wetters war hier jedoch nicht besonders viel los und auch die meisten Geschäfte waren geschlossen, so gingen wir nach einem kurzen Foto-Stop erst mal in unser Hotel. Es war nicht irgendein Hotel es war das Venetien Hotel und Casino, das eins zu eins dem Venetien in Las Vegas nachempfunden ist, ein wirklich luxuriöser und riesiger Komplex. Nach einem langen Fußmarsch durch das im Hotel integrierten Casino und klein Venedig, wo sogar die bekannten Gondeln begleitet von Gesang der Bootsführer durch einen Fluss schipperten, erreichten wir unsere Zimmer. Die riesigen Zimmer wurden von der wirklich großzügigen und netten Chefin mein Begleiterin gesponsert, und glänzten nur so von vergoldeten Armaturen und edlen Materialien. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zu den Ruinen der St. Pauls Church. Ein Überbleibsel aus der portugiesischen Kolonialzeit. Die Straßen unterhalb der Ruinen sind ein kulturelles und vor allem kulinarisches Highlight für jeden Macau Besucher. Überall kann man dort die portugiesischen Spezialitäten gratis probieren und in den vielen Geschäften dann das kaufen was einem besonders geschmeckt hat. Die Straßen sind gesäumt von alten Bauwerken im Kolonialstil und abgesehen von den vielen Chinesen fühlt man sich fast wie in der Altstadt einer europäischen Hafenstadt. Auf einem Hügel in der Nähe der Ruinen besuchten wir eine alte portugiesische Festung auf der auch das Museum of Macau steht. Von der Festung hat man einen super Ausblick auf die Häuserschluchten und die riesigen Casinos von Macau. Nach der Besichtigung der Festung machten wir uns schnell auf Richtung Hotel, denn der Taifun kam merklich näher. Auf unserer Suche nach einem Taxi, die sich als schwieriger herausstellte als erwartet, konnte man sehen wie die Ladenbesitzer fast schon panisch Ihre Schaufenster schlossen und auf den Straßen Sandsäcke aufgetürmt wurden um sich auf den Taifun vorzubereiten. Schließlich fanden wir doch noch ein Taxi das uns zurück ins Hotel fuhr und das war auch höchste zeit den der Wind wurde immer stärker. Tag 4: Hong Kong Island und der Peak
Am nächsten Morgen hatte der Taifun an Kraft verloren und so konnten wir planmäßig mit einer Fähre zurück nach Hong Kong fahren. Die Fahrt glich eher einer Achterbahnfahrt, da der Wellengang sehr stark war. Zurück in Hong Kong stand ein Besuch des Central Districts an mit seinen riesigen Wolkenkratzern die ich schon an meinem ersten Tag in Hong Kong vom Festland aus betrachten konnte. Ein Bauwerk war imposanter als das andere und während einer Fahrt mit den doppelstöckigen Trams zwischen den Hochhäusern, konnte man einen besonderen Eindruck von der Mega City Hong Kong erlangen. An diesem Tag wollte ich auch mein Visum für die VR China beantragen doch die Warteschlange vor dem chinesischen Konsulat schien nicht kürzer zu werden, so entschied ich mich, dank des Tipps meiner Begleiterin, das Visum in einem Reisebüro unweit des Konsulats zu beantragen, was zwar etwa teurer war aber dafür viel unkomplizierter von statten ging. Am Abend stand ein Besuch des Peaks an. Eine Aussichtsplattform auf den Bergen hoch über der Stadt. Angekommen am Peak machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung denn starker Regen und Nebel verwehrten den Blick auf Hong Kongs Skyline. Davon ließen wir uns jedoch nicht die Stimmung vermiesen und nutzen die zeit um in den vielen Souvenir Shops kleine Mitbringsel zu erwerben. Die Rückfahrt ins Tal mit der Peak Tram, einer Standseilbahn die die Strecke von 1365 Meter mit einer Steigung von 50% bewältigt war ein Erlebnis. Tag 5: Ocean Park und der Hafen von Aberdeen
Am heutigen Tag zog ich wieder auf eigene Faust los mit dem Ziel Ocean Park. Der Ocean Park ist ein gigantischer Vergnügungspark an der Südküste Hong Kongs im Stadtteil Aberdeen und besitzt neben Fahrgeschäften eine riesiges Unterwasseraquarium und eine tolle Delphinshow. Eine Seilbahn verbindet die Berg und die Talstation des Parks miteinander. Da der Park in den Bergen und direkt am Meer liegt ist er schon allein wegen des gigantischen Ausblickes auf die umliegenden Inseln und den Hafen von Aberdeen einen Besuch wert. Das Wetter spielte an diesem Tag glücklicherweise auch mit. Nach der Fahrt mit einer Achterbahn die teilweise direkt über dem Meer gebaut ist ging es weiter zu einem großen Seehundbecken gefolgt von dem größten Unterwasseraquarium Südostasiens. In regelmäßigen Abständen finden im Park auch diverse Shows statt. Am eindrucksvollsten war die Delphin Show. Ein Highlight des Parks ist auf jeden Fall die Fahrt mit der Seilbahn zur Bergstation. An bestimmten Stellen hält sie während der Fahrt an und man kann die wunderschöne Aussicht auf das Meer und die vorbeifahrenden Containerschiffe genießen. Auf der Bergstation des Parks ist vor allem das Pandabären Gehege ein Besuch wert. Die seltenen Tiere halten sich meistens versteckt vor dem Publikum doch ich hatte Glück und konnte einen Pandabären dabei beobachten wie er gerade genüsslich vor der Glasfront an einem Bambus Stück knabberte. Auf dem Weg zurück zur Talstation und zum Ausgang des Parks wurde man mit einem Blick auf das vom Sonnenuntergang Gold glänzende Meer belohnt…ein wirklich atemberaubender Anblick. Weiter ging es an der Uferpromenade entlang zum Yachthafen von Aberdeen. Ein ungewöhnlicher Anblick ist das Floating Restaurant. Ein riesiges mit Chinesischen Schnitzereien überzogenes Restaurant das auf dem Wasser vor dem Hafen schwimmt. Nach einer abendlichen Bootsfahrt im Hafen von Aberdeen ging es zurück ins Hotel. Tag 6: Mit dem Zug ins Reich der Mitte
Heute sollte es nach China gehen. Ich entschied mich einen Express Zug zu nehmen der direkt von Kowloon nach Guangzhou in der Provinz Guangdong fährt. Doch zuvor musste ich noch mein beantragtes Visum abholen. Da mein Zug erst am Abend fahren würde, konnte ich den Tag in Hong Kong noch nutzen, um das rege Treiben und die riesigen Wolkenkratzer auf Hong Kong Island zu genießen. Dann hieß es schließlich Goodbye Hong Kong. Ich wäre gerne noch länger in dieser Wahnsinns Stadt geblieben aber ich freute mich auch bald schon die genialen Landschaften im Süden Chinas zu bewundern. Die Einreiseformalitäten wurden bereits in Hong Kong erledigt, so ging es ohne Zwischenstopp innerhalb 2,5 Stunden nach Guangzhou. Nachdem ich ein günstiges Hotel gefunden hatte direkt gegenüber einer Polizeistation, was irgendwie ein wenig beruhigend war, machte ich mich auf die Umgebung zu erkunden. Das Hotel lag in einem ruhigen und sehr ursprünglichen Stadtteil, wo ich eine gute Gelegenheit hatte die chinesische Atmosphäre auf mich wirken zu lassen. Das Leben der Chinesen spielt sich wie mir schien komplett auf der Straße ab. Bis spät in der Nacht sieht man die Menschen Karten oder Mahjong an den Straßenecken spielen. Ich ließ den Abend mit einer leckeren Portion Dim Sum aus einer Garküche ausklingen bevor ich zurück ins Hotel ging. Tag 7: Teezeremonie im Orchideenpark
Am heutigen Abend stand die Weiterreise nach Guilin auf dem Programm doch den Tag wollte ich natürlich nutzen um mir noch einige Sehenswürdigkeiten in Guangzhou anzuschauen. Nach dem ich aus dem Hotel ausgecheckt hatte, ließ ich mich zum Fernbusbahnhof fahren um dort mein Ticket für den Nachtbus nach Guilin zu kaufen. Guangzhou ist ein wahres Shopping Paradies wenn man auf Klamotten aus ist. Es gibt ganze Straßenzüge voller Läden die nichts anderes verkaufen als T-Shirts und andere Straßen wo wiederum nur Jeans verkauft werden. Ich hielt mich jedoch zurück, den mein Gepäck war schon so schwer genug und da es im Busbahnhof keine Möglichkeit gab das Gepäck irgendwo zu deponieren durfte ich alles den ganzen Tag mit mir rumschleppen. Die Zeit bis zur Abfahrt meines Busses verbrachte ich in den zwei schönsten Parkanlagen Guangzhous, dem 5-Ziegen Park und dem Orchideengarten. Der 5-Ziegen Park hatte riesige Ausmaße. Neben einem wirklich schönen chinesischen Garten gab es auf einem Hügel eine alte Festungsanlage zu besichten, in der auch ein kleines Museum mit alten chinesischen Kunstgegenständen und Skulpturen untergebracht war. Im obersten Stock der Festung hatte man einen guten Ausblick auf die Dächer Guangzhous. Auf meinem Weg durch den Park kam ich an einen Pavilion vorbei wo sich mehrere Chinesen versammelt hatten um zu musizieren. Ein Anblick der mir auf meiner Reise noch öfters begegnen sollte. Vor allem die älteren Chinesen treffen sich gerne in Ihrer Freizeit an ruhigen Plätzen um mit ihren landestypischen Instrumenten Musik zu machen. Direkt gegenüber dem Parks war der Orchideengarten der vor allem zur Blütezeit der Orchideen faszinierend sein soll. Doch auch so war es ein wirklich sehr schöner idyllischer Park. im Lonley Planet stand außerdem das es in diesem Orchideengarten ein Teehaus geben sollte wo traditionelle Teezeremonien veranstaltet werden. Das wollte ich unbedingt einmal mitmachen und so ging es auf die Suche nach dem besagten Teehaus. Da der Garten nicht all zu groß war, war es auch schnell gefunden. Es war wie in einem Bilderbuch. Das kleine Teehaus lag umgeben von Bambusbäumen und Orchideen, davor befand sich ein kleiner See und aus dem Teehaus erklang beruhigende chinessiche Musik. Ein schöner Ort um mich von den anstrengenden Wanderungen durch die Parkanlagen zu erholen. Eine nette Chinesin führte mich in einen VIP Raum wo ich mir von der mehrseitigen Tee karte eine Sorte aussuchen sollte. Mit den Namen wie z.b. Mr. Phönix konnte ich nicht viel anfangen so wurde meine Wahl von dem Preis bestimmt. Ich nahm den „günstigsten“ Tee für 18€ einschließlich der Teezeremonie. .....Der Rest kommt noch
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